Was hilft einer nierenkranken Katze?

Foto: Alterednate

Katzen, die an einer chronischen Nierenerkrankung leiden, zeigen oft Symptome wie erhöhtes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Da sich aber die Erkrankung schleichend entwickelt, zeigen sich diese Symptome und die erhöhten Blutwerte erst, wenn schon mehr als 70% des Nierengewebes geschädigt ist: Typisch sind erhöhte Harnstoff- und Creatininwerte und ein hoher Phosphorspiegel im Blut. Wenn ein Tier jedoch an einer chronischen Nierenerkrankung leidet, verliert die Niere die Fähigkeit, Abfallprodukte auszuscheiden, diese reichern sich im Blut an und führen zu einer Vergiftung.

Umgekehrt kommt es zur krankhaften Eiweißausscheidung mit dem Harn, weshalb die Tiere abmagern. Da der hohe Phosphorgehalt im Blut noch mehr Nierengewebe zerstören würde, ist es wichtig, die weitere Phosphoraufnahme zu verhindern.

Es gibt ein Produkt – ein Futterzusatz – worüber ich bis jetzt nur positive Berichte in Foren gelesen habe und schon vielen Katzen zu Gute gekommen ist: Renalzin. Es enthält Lantharenol, welche Phosphor aus der Nahrung bereits im Darm der Katze bindet. Der gebundene Phosphor wird dann mit dem Kot ausgeschieden.

Renalzin enthält zusätzlich  Kaolin und Antioxidans Vitamin E. Kaolin entlastet die Nieren durch Entgiftung des Körpers, indem es harnpflichtige Gifte und Abbauprodukte bindet und ebenfalls mit dem Kot ausscheidet.

Renalzin ist flüssig und wird einfach auf das Futter getropft oder daruntergemischt. Es ist geschmackfrei und wird angeblich auch von sehr heiklen Katzen toleriert.

Schöne Novembergrüße,

Anika

Quelle: Wiener Bezirkblatt

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