Sonnenbrand bei Tieren

Foto: Denlud

Immer häufiger hört man von Ozon und schädlichen UV – Strahlen und die Sonnenschutzcremen haben mittlerweile als Standard Lichtschutzfaktor 30, wo es früher bestenfalls den Lichtschutzfaktor 12 gab. OK, der Mensch ist nun geschützt. Aber können Tiere auch einen Sonnenbrand bekommen?

Der Sonnenbrand ist eine Folge von Strahleneinwirkung auf die Haut. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich dabei um Mensch oder  Tier handelt.

Es gibt aber dennoch Unterschiede. Während der Mensch den Sonnenstrahlen relativ schutzlos ausgeliefert ist, nur der Kopf hat in der Regel Haare, die den Körper vor Sonneneinstrahlung schützen kann, haben Tiere häufig ein schützendes Fell.

Das Fell von Hund und Katze ist ausreichend, um vor aggressiven Sonnenstrahlen zu schützen. Die UV – Strahlen können kein Fell durchdringen und werden daher leicht abgelenkt.

Dennoch können auch Tiere einen Sonnenbrand erhalten. So sind die ungeschützten Stellen, z. B. das Ohr oder vor allem die Nase. An diesen, vom Fell nicht geschützten Stellen, können auch Tiere einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen.

Die nächste Frage ist nun, wie kann man die Tiere vor Sonnenbrand schützen?  Das wiederum ist nahezu unmöglich. Den eigenen Kindern kann man zumindest sagen was sie tun sollen, dies ist bei Tieren schon schwieriger. Auch wenn man einem Hund oder einer Katze die Nasenspitze mit Sonnencreme einschmiert, so ist doch sofort der nächste Reflex, die Sonnencreme abzulecken. Ein effektiver Sonnenschutz für die Tiere ist nur sehr schwer zu erreichen.

Also sollte man einfach darauf achten, soweit es möglich ist, dass die Tiere nicht den direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt sind.

Gruß,

Anika

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