Foto: Dustpuppy
Für Menschen ist der übermäßige Konsum von Zucker schädlich. Wie sieht das bei unseren lieben Vierbeinen aus? Kann Süßes auch Krankheiten verursachen?
Nicht in Jedem Leckerli und Hundefutter ist Zucker enthalten. Aber häufig! Gut ist das nicht. Zucker gehört nämlich zu jenen Nahrungsmitteln, die im Futter nicht enthalten sein sollen, weil sie Krankheiten verursachen können. Er werde hinzugefügt, um den Geschmack zu verbessern. Die ständige Zufuhr könnte Karies verursachen und könnte auf Dauer Probleme mit der Bauchspeicheldrüse (Diabetes) und den Analdrüsen hervorrufen.
Was ist noch schädlich außer Zucker? Ebenfalls schädlich sind minderwertige Eiweißquellen unbekannter Herkunft (Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweißextrakte) sowie Schweinefleisch: Die großen Mengen an Harnsäure, Antibiotika und Hormonen im Schweinefleisch werden von Hunden nicht vertragen und können nicht abgebaut werden, lagern sich also im Körper ab. Besonders vorsichtig sollte man bei so genanntem „Formfleisch“ sein: Hinter diesem Namen versteckt sich minderwertiger Fleischersatz!
Liebe Grüße,
Anika
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Hallo Anika, deinen Beitrag finde ich sehr wichtig, enorm wichtig sogar, denn die Gesundheit des Tieres fängt mit der Ernährung an. Leider ist im Hunde- sowie Katzenfutter (wie du schon erwähnt hast) Zucker drinnen, den die Tiere überhaupt nicht benötigen. Angeblich macht man ihn auch rein, damit das Futter für den Mensch „gut“ aussieht (als ob ich da drauf schau… hauptsache dem Tier schmeckts und bekommts). Ausserdem wird zu wenig gutes Fleisch verwendet, dafür aber die Abfälle… und oftmals ist zu wenig Fleischanteil im Futter vorhanden. In meinem Fall schaue ich immer beim Katzenfutter wieviel Fleischanteil drinnen ist, am besten wäre 100%, wenn man aber nachschaut sind es meist nur 4%.. der Rest ist Füllmaterial – Soja, Getreide, Gemüse & Wasser…
Wie ist das bei Hundefutter, ist das der Fleischanteil wichtig? LG ruby
Hallo Ruby,
der Hund ist zwar ein Fleischfresser, ABER in der Natur (gehen wir hier mal von unseren Wölfen aus) wird von der Beute als allererstes der Magen samt Inhalt gefressen! Der Mageninhalt unseres Beute-Reh (oder Kaninchen oder Maus …) besteht aus Kräutern, Gräsern, Samen, Blättern, und diese alle schon vorverdaut!
Es wird aber nicht nur der Magen, sondern auch die anderen inneren Organe gefressen, wie Darm usw.
Es ist also richtig, dass Fleisch ein sehr wichtiger Bestandteil der Nahrung für unsere Hunde ausmacht, aber ein Hund nicht nur damit gefüttert werden kann!
Ein gutes Futter besteht aus Reis/Getreide und Fleisch, sowie Kräutern etc…Ein zu hoher Prozentsatz an Fleisch im Hundefutter übersäuert über kurz oder lang den Körper mit all seinen negativen Nachwirkungen.
Es kommt auch hier immer auf ein ausgewogenes Verhältnis an.
Wie hoch der Fleischanteil sein muss / darf hängt auch vom Alter usw. Z.B. 90% wäre zu hoch und würde auf Dauer krank machen. (Schlechtes Kalzium Phosphor Verhältnis, zu viel Eiweiß, zu wenig Vitamine und Mineralien.) Je nach Alter sollten es ca. 50% Fleisch, 20% Innereien, der Rest Gemüse & Getreide sein. Bei alten Hunden auch weniger Fleisch.
Bei Katzen ist das anders…Z.B. die Aminosäure Taurin ist für Katzen lebensnotwendig und nur in tierischem Eiweiß enthalten. Sie benötigen pro Kilogramm Körpergewicht doppelt soviel Eiweiß wie Hunde.
Finde ich übrigens toll, dass du aufpasst, wieviel Fleischanteil beim Katzenfutter drinnen ist – leider machen das nur einige wenige Katzenbesitzer, und tun damit auf Dauer nichts Gutes für ihre Katzen….
LG
Anika
Ja Anika, leider schauen zu wenig Leute was ihre Tiere zu fressen bekommen. Was dann für Krankheiten entstehen können hast du ja schon geschrieben.. Nur auf Trockenfutter basierende Fütterung kann bei Katzen große Probleme mit dem Wasserhaushalt und somit Nierenschäden verursachen. Eine Katze müsste 3 mal soviel Wasser wie Trockefutter zu sich nehmen um nicht auszutrocknen. Ausserdem denken viele, die im TV angepriesenen Futtermittel seien toll weil teuer, gekauft werden aber minderwertiges Futter, ein „guter“ Name und Lockstoffe ! Natürlich brauchen auch Katzen bestimmte Getreide und Gemüse um bestimmte Stoffe für den Körper zu erhalten. Soja allerdings braucht die Katze nicht, zumindest habe ich das so gelesen und hoffentlich richtig verstanden. Die wahrscheinlich ideale Fütterung wäre Barfen, ist aber leider viel zu aufwendig und für Laien wohl zu kompliziert (hab mich damit noch nicht richtig beschäftigt), dabei müssen Dinge wie Taurin dem Futter beigefügt werden. Wer da nicht richtig bescheid weiss kann viel falsch machen… werd beim nächsten Einkauf mal auf die Futterdosen für Hunde schauen. Da steht bestimmt auch nur 4% drauf… LG ruby
3 mal soviel Wasser wie Trockenfutter zu sich nehmen? Das klingt für mich nach ein wenig zu viel. Eine Katze muss schon mehr trinken als beim Nassfutter, aber sooo viel wie du es meinst, wahrscheinlich doch nicht.
Habe mal über das Thema geschrieben:
http://1fachtiere.wordpress.com/2008/01/21/katzenfutter-trocken-oder-nass-und-was-ist-dabei-zu-beachten/
Eine Katze kann und wird gar nicht soviel Wasser zu sich nehmen, um die Trockennahrung verwerten und dem Austrocken entgegenwirken zu können. Das liegt überhaupt nicht in ihrer Natur, soweit ich weiss zieht die Katze ihr Wasser aus dem Beutetier bzw dem angebotenem Futter. Doch ich glaube das ich mit der Schätzung von 3:1 schon sehr gut liege. Wobei ich mich nicht deswegen streiten will, mir kommts nur auf das Endergebniss an.
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter.htm
LG ruby
Ja, ich weiß – ich habe mal das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ gelesen…
Finde es richtig, wie es im von dir verlinkten Beitrag steht, „Es eignet sich höchstens als gelegentliche Leckerlis“.
lg
anika
Es ist manchmal durchaus ratsam, die Vierbeiner auf richtig gesunde Produkte umzustellen. Zuckerfrei und hypoallergen.
Meist sind diese Produkte kaum akzeptiert und man muss diese zwangsläufig irgendwann entsorgen: Das muss aber nicht mehr sein, ddenn man kann die Produkte mit Aromen aufwerten: z.B. mit Petodor http://www.petodor.de
Danke für den Tipp!
Ich möchte gerne zum Eingangsbeitrag Stellung nehmen. Zucker hat in der Tiernahrung und im Hundefutter mal grundsätzlich nichts verloren.
Es gibt aber sehr viele Sorten und Marken, die komplett auf die Verarbeitung von Zucker verzichten, auch bei Leckerli!
Im Shop von petsnature.de gibt es nicht ein einziges Tiernahrungsprodukt mit Zucker!