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Haben auch Tiere unterschiedliche Blutgruppen? Können Tiere Blutspenden? Die beiden Fragen sind mit JA zu beantworten.
Bei jeder Tierart gibt es unterschiedliche Blutgruppen mit unterschiedlichen Merkmalen. Zum Beispiel gibt es bei Hunden 12 verschiedene Blutgruppen, die mit DEA und einer Nummer bezeichnet werden.
Katzen haben nur 3 Blutgruppen, A, B und AB.
Bei Pferden ist es am kompliziertesten: Sie haben nämlich 30 Blutgruppen! Pferde bekommen übrigens, so wie Rinder, eine Bluttypenkarte ausgestellt, die beim Verkauf mitgeliefert werden muss.
Ebenso wie bei Menschen, dürfen bei Tieren verschiedene Blutgruppen nicht vermischt werden! Das ist wichtig für Tiere, die Spenderblut benötigen. Genau wie für Menschen, gibt es inzwischen nämlich auch tierische Blutbanken. Bemerkenswert ist, dass innerhalb einer Tierart die Rasse des Spendertiers egal ist – bei identischer Blutgruppe kann der Dackel der Dogge aushelfen und umgekehrt.
Blutspenden: Ein gesundes Tier darf 3 bis 4 Mal pro Jahr zur Blutspende kommen. Katzen sollen wegen des geringen Körpergewichts allerdings höchstens 2 Mal jährlich Blut spenden. Als Belohnung für die Spende gibt es in der Regel eine kostenlose Untersuchung oder Impfungen.
Ich habe gelesen, dass die Nachfrage nach gespendetem Blut gewaltig ist (Tiere werden immer öfter operiert) – falls ihr ein gesundes Tier zu Hause habt, denkt bitte daran, dass nicht jedes Tier so viel Glück in seinem Leben hat!
Grüße,
Anika
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via P.M.
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Liebe Anika,
so ein interessantes Thema. Wie kommst du bitte auf solche Ideen?
Jedenfalls habe ich deinen Artikel sehr gerne gelesen.
Lg, Kati
Ganz zufällig in der Zeitschrift P.M. gelesen
Ich denke, es ist ein Thema, das nicht so allgemein bekannt ist.
Hallo Anika,
wie kommst du darauf, dass Pferde mit einer Bluttypenkarte verkauft werden. Ich hab jetzt schon mehrere Pferde gekauft und die hatte nie so eine Karte dabei. Auch von anderen Leuten habe ich noch nichts von so einer Karte gehört!.
Gruß
Annika
Wie schon hingewiesen – in der Zeitschrift P.M. (Welt des Wissen) stand diese Information. Da es eine wissenschaftliche und verlässliche Quelle ist, habe ich ohne Bedenken das Info „weitergegeben“. Aber das was du jetzt schreibst – dass es gar nicht stimmt – wundert mich natürlich ein wenig. Vielleicht ist so eine Karte kein Muss, sondern – ein Soll? So wie wir Menschen, wir sollen auch unsere Bluttgruppe wissen – meine kenne ich nicht.
…aber dass es so eine Karte gibt, zweifele ich nicht, denn umsonst würde die Zeitschrift nicht darüber schreiben – vielleicht soll man bei dem Verkäufer nach so einer Blutthypenkarte fragen?