And the Winners are… hüpfende Flöhe!

Foto: Kyomoke

Habt ihr schon vom Ig-Nobelpreis gehört (Ig steht dabei für ignoble = unwürdig)? Ich – heute zum ersten mal, und das obwohl eine Jury des Magazins “Annals of improbable research” diesen Nobelpreis schon seit über 18 Jahre vergibt!

Das Ganze verläuft ungefähr so:

Über 1.000 Zuschauer nehmen an der Verleihung der satirischen Preise teil und schauen zu, wie die Anti-Nobelpreise (in 10 Kategorien) für unnütze oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen werden.

Um bei dem Thema meines Blogs zu bleiben, erwähne ich nur die Preise für Biologie und Physik. Sie gingen an Marie-Christine Cadiergues und ihre Mitarbeiter von der Ecole Nationale Veterinaire in Toulouse (Frankreich), die nachgewiesen haben, dass Hundeflöhe weiter springen können als ihre Verwandten auf Katzen. Ja, ihr habt es richtig verstanden! Sie haben herausgefunden, was niemand zuvor wusste: Hundeflöhe können höher springen als Katzenflöhe. 20 Zentimeter, um genau zu sein. Wer noch mehr darüber lesen möchte: Der Fachbeitrag der Forscher ist im Magazin “Veterinary Parasitology” erschienen.

(Das muss ich auch unbedingt erwähnen: Schweizer Ethiker wurden für ihre Forderung ausgezeichnet, auch Pflanzen Würde zuzusprechen )

Das wäre nicht ich, wenn ich nicht dazufügen würde: – bitte kommt nicht auf die Idee, die Richtigkeit dieser skurrilen Aussagen zu überprüfen, denn in Wirklichkeit ist es egal, wie hoch die Flöhe springen an welchem Tier sie es tun. Denn wenn ihr die Flöhe auf euren Tieren springen seht, dann springen sie bereits überall in der Wohnung herum – sie vermehren sich unglaublich schnell und sind auch sehr schwierig zu bekämpfen!

Es gibt sicher viele Tipps im Internet, was man dagegen tun kann, auch in meinem Blog findet ihr ein paar Infos über Flöhe (einfach das Wort “Flöhe” hier in dem Blog in der Suche eingeben). Die Katze meiner Eltern trägt das Flohband Kiltix und die Katze hatte nie Probleme mit den Flöhen. Manche bevorzugen Spot’ons – für welche Mittel ihr euch auch immer entscheidet, die Hauptsache ist, dass es zu keinem hüpfenden Wettbewerb auf euren Tieren kommt :-)

Schönen Freitagabend noch,

Anika

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Quelle: science.orf.at

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