Foto: Querpass
Die häufigste Todesursache bei Katzen ist die chronische Niereninsuffizienz(CNI). 1/3 der Katzen im Alter von 10 bis 15 Jahren sterben daran! Viele Katzenbesitzer lassen ihre Lieblinge einschläfern – um der Katze die Quallen der Krankheit zu ersparen. Ich hoffe ich kann mit meinem aus unterschiedlichen Quellen und Erfahrungen (Foren) erstellten Bericht euch helfen, nicht diesen Weg einzuschlagen, sondern durch die Krankheit mit eure Katze zu gehen und noch einige schöne Zeit miteinander zu verbringen.
Problem: Die Krankheit wird in 90% der Fälle zu spät entdeckt.
Meistens wird diese Krankheit nur zufällig durch eine Untersuchung entdeckt und bei einem Blutbild stellt man „leicht erhöhte“ Nierenwerte fest. Was vielen allerdings nicht bewusst ist und viele Ärzte nicht sagen leicht erhöhte Nierenwerte bedeuten, dass schon 75% des Nierengewebes geschädigt ist.
Was die lieben Tierärzte auch meistens nicht erwähnen man kann nämlich noch sehr viel für die Katze tun, so dass Sie noch eine schöne, lebenswerte Zeit hat und man kann den Fortschritt der Krankheit verzögern. Einige raten zum einschläfern, ich möchte aber hier an alle appellieren, dem nicht einfach blindlings zu folgen!!! Ihr kennt eure Katze am besten und könnt es entscheiden, wann es soweit ist. Wenn die Katze kämpfen will, dann unterstützt sie mit allen Kräften dabei, denn sie wird auch eure Kraft dafür brauchen.
Blutwerte: Für eine genaue Auswertung müssen viele Werte untersucht werden.
Das wichtigste sind erst einmal die Blutwerte. Ihr habt ein Recht darauf, dass euch der Tierarzt die Blutwerte aushändigt, schließlich habt ihr dafür bezahlt. Es kann auch mal wichtig sein, falls Ihr mit eurem Tier in eine Notfallklinik müsst, oder ihr euch dazu entscheidet den Tierarzt zu wechseln. So habt ihr die Blutwerte in der Hand.
Hier mal eine Zusammenstellung der Blutwerte die gemacht werden sollten. Nehmt am besten die Liste mit zum Tierarzt und beauftragt ihn damit, denn es ist äußerst ärgerlich, wenn einige entscheidende Werte für eine genaue Auswertung fehlen und eure Katze noch einmal dem Stress ausgesetzt werden muss.
Großes Blutbild (Differentialblutbild), dazu gehören:
Rotes Blutbild (gibt Aufschluss über eine mögliche Anämie und auch den Zustand des Flüssigkeitshaushalts):
- Erythrozyten
- Hämoglobin (Hb)
- Hämatokrit (Hkt)
- MCH
- MCHC
- MCV (die letzten drei Werte kann man notfalls aus den Werten des sonstigen roten Blutbildes errechnen)
Weisses Blutbild (gibt Aufschluss über mögliche Infekte):
- Gesamtleukozyten
- Neutrophile Granulozyten, stabkernige
- Neutrophile Granulozyten, segmentkernige
- Eosinophile Granulozyten
- Basophile Granulozyten
- Lymphozyten
Thrombozyten (sind für die Blutgerinnung zuständig und reagieren empfindlich auf VitaminMangel)
Leberwerte (oft wird durch die Nierenerkrankung auch die Leber verstärkt beansprucht, deshalb ist die Kontrolle wichtig):
- Alkalische Phospatase (AP bzw. ALKP)
- Globuline
- GOT
- GPT
- Bilirubin direkt
- LDH
Niere:
- Harnstoff oder HarnstoffN (BUN)
- Kreatinin
Elektrolyte (diese sind sehr wichtig, weil von ihnen viele Gesichtspunkte der Therapie abhängen, z. B. ob Phosphatbinder und welcher, welche Infusionslösung etc.)
Gesamtkalzium (mit ionisiertem Kalzium auf jedem Fall im fortgeschrittenen Stadium der CNI messen)
Vitamine (nierenkranke Katzen neigen zu Vitaminmangel, weil sie durch das vermehrte Trinken die Vitamine schneller ausscheiden)
Die häufigsten Anzeichen für eine Niereninsuffizienz sind: vermehrtes trinken, schlechtes fressen und Sie ziehen sich oftmals zurück, sind schlapp und erbrechen (meist weißen Schaum). Geht man dann zum Tierarzt sind erhöhte Werte im Blutbild schon zu erkennen.
Es gibt auch eine andere Möglichkeit um evtl. Nierenprobleme bei Katzen früher abklären zu lassen. Es handelt sich hier um die Empfehlung einer Frühuntersuchung , nämlich um das „spezifische Gewicht“ des Harns, eine wichtige Möglichkeit, die viel aussagt über mehrere mögliche Erkrankungen, u.a. auch über die Nieren.
Bei Nierenerkrankungen ist sie vor allem wichtig, weil sie in einem frühen Stadium den Beginn einer Insuffienz zeigt, die sich da aber noch nicht im Blutbild niederschlägt (zur Erinnerung: Da zeigt sie sich erst, wenn ca. 70 bis 75 % des Nierengewebes bereits zerstört ist):
„Harnspezifisches Gewicht: Das ist ein unschätzbar wichtiger Übersichtstest für Katzen. Aufgrund ihres Wüstenerbes haben normale Katzen konzentrierten Urin. Eine Möglichkeit für eine frühe Diagnose ist die Empfehlung, jährlich den Urin aller Katzen auf das spezifische Gewicht zu untersuchen. Ist der Wert >1040 (1015), dann sollte eine Urinanalyse und Blutanalyse veranlasst werden“
Die chronische Niereninsuffizienz der Katze ist eine unheilbare Erkrankung, mit langsam schlechter werdender Nierenfunktion. Dadurch kann die Niere Abfallstoffe nicht eliminieren und die Elektrolyte nicht regulieren. Durch die sich im Körper anreichernden Abfallstoffe wird das Tier nach und nach vergiftet.
Mit der Dauer der Erkrankung können auch Elektrolytverschiebungen, Anämie und Blutdruckprobleme auftreten. Häufige Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz bei der Katze sind unter anderem Erbrechen, Irritationen der Magenschleimhaut, Inappetenz, rauhes Haarkleid und Erkrankungen im Maulbereich.
Wird die Krankheit bemerkt (meist durch Abmagern und Erbrechen), ist schon ca. 70-75% des Nierengewebes zerstört (wie oben erwähnt). Ein Mensch würde in solch einem Fall zur Dialyse geschickt. Bei der Katze gibt es diese Möglichkeit nicht. Die Nieren können jedoch auch anders bei ihrer Entgiftungsarbeit unterstützt werden:
1. Bewässerung
Darunter versteht man die künstliche Flüssigkeitszufuhr. Die Katze bekommt Infusionen. Je nach Krankheitsbild ist die Menge stark unterschiedlich. Genaueres kann nur der Tierarzt festlegen. Regelmäßige Infusionen bergen nämlich auch immer ein gewisses Risiko, dass der Mineralstoffhaushalt durcheinander gerät. Deshalb muss hier strengstens darauf geachtet werden, dass die Anweisungen vom Tierarzt auch wirklich eingehalten werden.
Wer es sich zutraut, der kann seinen Tierarzt fragen, ob dieser ihm zeigt, wie eine subkutane (unter die Haut) Infusion gemacht wird und sich die notwendigen Sachen mitgeben lassen. Das erspart dem Tier unnötige Tierarztbesuche und damit verbundene Aufregung und schon auch den Geldbeutel.
2. Medikamente
Es gibt beim Tierarzt Medikamente, die die Entgiftung des Körpers unterstützen. Ein Mittel beispielsweise:
- reduziert den Blutdruck; oder reduziert den schädlichen Proteinverlust über den Harn; oder steigert den Appetit der Katzen.
- ich habe gehört, dass es bald ein neues Medikament auf den Markt kommen wird, der eine große Erleichterung für die Katzen bringen sollte. Leider weiß ich darüber nur dass es u.a. aus dem Wirkstoff Lantharenol besteht (der seinerseits bereits als Futtermittel-Zusatzstoff zugelassen ist). Sobald ich mehr über das Medikament weiß, schreibe ich in meinem Blog darüber (hoffentlich sehr bald)!
- Sehr hilfreich und absolut notwendig ist die Gabe von Vitamin B Komplex. B-Vitamine sind wasserlöslich und werden somit schnell aus dem Körper ausgeschieden. Gerade bei einer CNIKatze die vermehrt trinkt und sogar regelmäßig infundiert wird. Außerdem regt Vitamin B (genauer gesagt das Vitamin B12=Stoffwechsel) den Appetit an. Das ist ja wichtig bei CNI-Katzen.
3. Diätfutter
Diätfutter gibt es von verschiedenen Firmen. Sie sind alle nur beim Tierarzt erhältlich. Es gibt sowohl Dosen als auch Trockenfutter. Die meisten Tierärzte halten Proben der jeweiligen Sorten bereit.
Diätfutter für nierenkranke Katzen hat reduzierten Proteingehalt und vor allem reduziertes Phosphat. Das Protein das darin enthalten ist, muss ein hochwertiges sein, damit die Nieren nicht so viel Abfallprodukte verarbeiten müssen.
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Das Thema ist natürlich sehr umfangsreich und deswegen hat dieser Artikel die üblichen Rahmen meiner Blog-Beiträge gesprengt – doch bei der Wichtigkeit des Themas spielen die Rahmen keine Rolle. Und ja – Fortsetzung folgt!
P.S: Sehr empfehlenswerte Webseite (diente für diesen Beitrag teilweise als Infoquelle): http://www.felinecrf.info
Liebe Grüße,
Anika
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Hallo liebe Anika,
kaum ein Katzenthema, bin ich wieder da.
Die Reduzierung des Proteins halte ich für sehr merkwürdig. Die Katze ist auf Protein angewiesen, aber für CNI soll es reduziert werden? Das ist irgendwie komisch. Das haben in der Zwischenzeit auch einige Wissenschaftler erkannt und haben ihre Aussage revidiert. Bei vielen Futtermittelherstellern ist das allerdings noch nicht angekommen. Wichtig ist nicht! die Reduzierung von Proteinen an sich, sondern wichtig ist die Reduzierung an „falschen“ Proteinen (Sojaproteine etc.). Leichtverdauliche tierische Proteine sind super und sind essenziell.
Hier mal ein Link zum Thema Proteinreduzierung: http://dubarfst.eu/forum/thread.php?threadid=6670
Es gibt kurioserweise hauptsächlich Trockenfutter für Nierenkranke Katzen. Finger weg davon. Die Katzen, speziell bei CNI, müssen vermehrt trinken. Mit Trockenfutter wird das ganze zusätzlich negativ beiinflusst. Mit Nassfutter (ggf. noch zusätzliches Wasser druntergemenkt), macht man der Katze das Leben leichter.
Im übrigen gibt es sehr viele an CNI erkrankte Katzen, die soweit allerdings gut leben, wenn man es rechtzeitig erkennt und die Ernährung entsprechend umstellt.
Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende,
Katrin
Hallo Karin,
oh, ich finde es ist wirklich nett von dir, dass du mich bei Katzen-Themen unterstützt – danke!!
Ich habe in 3-4 Quellen gelesen, dass Reduzierung des Proteins sehr wichtig ist, daher habe ich angenommen, dass es wohl stimmen wird. Vielleicht wurde es wirklich nur die Reduzierung der falschen Proteine gemeint?. Ich muss ein bisschen mehr darüber lesen.
Ja, rechtzeitige Erkennung der CNI ist sehr wichtig – ich bin ab und zu in Foren unterwegs, und da lese ich schon oft, dass die Erkennung spät stattfindet bzw viele ertragen es nicht zu sehen, wie die Katze täglich leidet, und viele kommen nicht zurecht mit die ganzen Nahrungsumstellung & Medikamentengabe, und und … Das ganze macht mich sehr traurig
Aber ja, ich hoffe meine Beiträge werden manchen helfen!
Vielen Dank für deine Tipps. Weißt du vielleicht welche Medikamente derzeit auf dem Markt gibt und wie sie wirken?
Danke im Voraus und lg,
Liebe Anika,
vielen Dank für diesen tollen Artikel zum Thema CNI, den ich sehr interessiert gelesen habe! Ich habe zusätzlich noch einen Hinweis zur Prophylaxe von CNI und anderen Nierenproblemen, den ich hier gerne kurz geben möchte.
Wie Du ja auch schon an anderer Stelle erwähnt hast, trinken Katzen in der Regel viel zu wenig – vor allem in Verbindung mit der Gabe von unnatürlichem Trockenfutter und bei Haltung in warmer, trockener Heizungsluft. Dazu kommt, das doch noch ziemlich viele Katzen nicht als Freigänger gehalten werden und sich entsprechendes Wasser auf Ihren Touren beschaffen können.
Man kann deshalb finde ich nicht laut genug auf die sogenannten Katzenbrunnen hinweisen, die die Fellnasen wirklich zum vermehrten Trinken animieren und die Nierenprobleme im Vorfeld verhindern helfen können.
Diese sogenannten Katzenbrunnen werden mittlerweile auch von Tierärzten immer häufiger empfohlen. Es gibt mittlerweile am Markt vier oder fünf verschiedene Modelle. Ich habe auf meiner Seite http://www.katzenbrunnen.de mal einen kleinen Artikel zu diesem Thema zusammengeschrieben und die am Markt befindlichen Trinkbrunnen verglichen und hoffe das ist hilfreich für viele Katzenmuttis/vatis.
Mach’ bitte weiter so mit Deinem informativen Blog!
LG,
Roswitha
Hallo Roswitha,
vielen Dank für deinen Kommentar und Lob!
Katzenbrunnen ist kein unbekanntes Wort für mich, ich denke auch so wie du – es ist sehr wichtig dass die Katzen genug trinken! Übrigens, auf die Webseite habe ich schon einmal hingewiesen
http://1fachtiere.wordpress.com/2008/01/21/katzenfutter-trocken-oder-nass-und-was-ist-dabei-zu-beachten/
Liebe Grüße,
Anika
hallo
ich erhoffe eure unterstützung
ichhabe eine nierenkranke katze und ich kämpfe schon seit einem jahr mit ihr dagegen an und jetzt schaut es ganz schlecht aus wegen den hohen kreatinin wert hat sie ne blute zahnfleisch entzündung an der rechten seite der tierarzt meint das der hohe harnstoff wert sowas fördert. fazit sie isst nichts hat viel abgenommen trinkt aber noch sehr viel.
Jetzt bin ich heute morgen und übermorgen beim TA und er gibt ihr immer viele spritzen und er meint das wenn es bis übermorgen nicht besser wird er sie einschläfern würde.
Jetzt ist halt das schlimme als die nierenerkrankung festgestellt wurde hat der tierarzt auch herausgefunden das FIP in sich trägt aber es noch nicht ausgebrochen ist.
Ihre medikamente sind bisher 2 x wöchentlich
Ubichinol, solidago, conzyme, hepal und renes
hoffe das ihr mir weiter helfen könnt.
Ich will meine katze nicht verlieren !!
versuche sie mit multivitamin paste einwenig zu ernähren
Hallo,
sowas zerbricht mir das Herz – bitte lies diese Geschichte http://1fachtiere.wordpress.com/2009/05/22/erfahrungsbericht-fur-renalzin/ vielleicht\hoffentlich hilft es dir weiter!!! Ich kann dir nicht viel empfehlen,da die Situation sehr ernst ist. Ev. hole die Meinung eines anderen Tierarztes (mache ich selbst immer). Ich druecke euch ganz fest die Daumen!
hi
also leider ist es so ausgegangen das ich sie am wochenende einschläfern lassen musste.
Ich war drei tage hintereinander beim tierarzt für die Infusion leider hat das nichts mehr geholfen.
Der Harnstoff hat alles angegriffen ihre magenschleimhäute die zähne komplett entzündet und dann fragte mich mein tierarzt ob sie etwas komisch gehen würde und da<s tat sie aber ging davon aus das es daher kam weil sie nicht fit ist und er meinte das es dadurch kommt weil das gehirn auch schon betroffen ist. Ich wollte sie nicht so schnell aufgeben aber als er ihr temperatur gemessen hat hatte sie unter temperatur, was dann aussagte das es vorbei ist.
Ich konnte nicht mehr im raum bleiben als er sagte das wir sie einschläfern müssen, somit blieb meine mutter noch im praxis raum. Ich war einfach mit den nerven am ende und ich konnte sie auch noch schreien hören wo er sie einschläferte. Ich wollte mich noch von ihr Verabschieden aber ichhabe es nichtr geschafft wieder in das raum rein zu gehen… und fühle mich mies. Meiner Mutter kam dann raus und sagte das der Tierarzt sagte das ihre Nervensysteme aauch angegrifen waren.
Ich will an euch appeliere und bitte euch darum wenn ihr merkt das eure katze nur einen einzigen tag komisch ist dann wartet nicht sondern sofort zum Tierarzt. Jede Minute kann über leben und tod entschieden
Oh, mein herzliches Beileid!
Liebe Anika,
Herzliche Gratulation zu Deiner Initiative im Internet Tierliebhaber zu informieren und somit Tieren zu helfen.
Bei einer Routineuntersuchung – einschliesslich Blutanalyse – wurde bei meinem Kater (männlich, kastriert, ca. 17 Jahre alt) ein erhöhter Harnstoffwert gemessen (15), während der Kreatininwerte im Normalbereicht ist. Er frisst – wie immer – wenig, wobei das Gewicht konstant bleibt (4.2 – 4.4 kg) und trinkt nur selten. Er ist beschwerdenfrei, schläft mehr als 20 Std/Tag und geht täglich für kurze Zeit ins Freie.
Nach obigem Befund füttere ich Dracula – so heisst er – „Renal“ Trocken- und Nassfutter von Royal Canin, so wie es von der TÄ empfohlen wurde.
Auf meine Frage, wie weit das Nierenleiden bei Dracula vorangeschritten sei und was der ungefähre Zeitrahmen ist, bis ernsthafte Beschwerden auftreten, weicht die TÄ aus.
Ich hange sehr an Dracula und möchte mit ihm noch möglichst lange Zeit und viel Freude teilen. Ich hab’ ihm aber anderseits versprochen, ihm eine Leidenszeit zu ersparen, nicht wie ich dies aus lauter Egoismus bei seinem Vorgänger (mit Darmkrebs) leider tat.
Kannst Du mir – mit Deinem Wissen und Erfahrung – etwas von meiner Ungewissheit nehmen? Was kann ich weiter für Dracula noch tun noch tun, um die Krankheit zu stabilisieren oder zu verzögern? Dafür wäre ich Dir sehr dankbar, wünsche Dir viel Befriedigung mit dieser Tätigkeit und grüsse Dich
Max Wyser
Rte de Glion 102
CH-1823 Glion
Schweiz
Hallo Max,
Wurde denn die Diagnose – CNi – bereits festgestellt? Ich finde es ein wenig seltsam dass der Kater nur ein erhöhter Harnstoffwert hat, und ansonsten keine Beschwerden. 20 Stunden Schlaf für einen 17 j. Kater würde ich als normal bezeichnen. Wenig trinken ist auch eher ungewöhnlich für einen kranken Kater.
Ist Renal und Nassfutter von Royal Canin – ein Diätfutter?
Auf jedem Fall würde ich dir diesen Artikel empfehlen: CNI kranke Katze – was soll ich füttern? Dort ist alles sehr gut und detailliert beschrieben. Diese Seite ist auch so eine Art „Bibel“ für alle Besitzer der CNI erkranken Katzen, schau dich dort bitte mal um.
Renalzin, das neue Futterzusatzmittel, sollte auch eine große Hilfe verschaffen: HIER findest du mehr Info darüber, und HIER ist ein Erfahrungsbericht.
Ich bin auch dafür, dass die Katzen nicht leiden. Aber so wie du den Zustand deines Katers beschreibst, bin ich gute Dinge, dass er noch viel beschwerdefreie Zeit vor sich hat (sollte er an CNI leiden).
Es ist auch so, dass wenn die Katzen Beschwerden haben, können sie noch 1-2 und mehr Jahre leben (je nach dem Alter), und dein Kater hat ja noch keine Beschwerden!
Wie gesagt, Kopf hoch (die Katzen spüren ja, wenn den Besitzer was bedrückt), Diätfutter, ev. auch Futterzusatz, viel Liebe, lies HIER ein paar motivierende Erfolgsgeschichten und ich denke, es wird schon alles gut gehen! Ich wünsche deinem Kater alles Gute von ganzem Herzen!
Liebe Grüße,
Anika
Liebe Anika,
Vielen Dank für Deine Antwort, mit welcher Du mir – in meiner Sorge um Draculas Gesundheit – viel nützliche Informtionen gibst. Besonders der ‘link’ „CNI-kranke Katze – was soll ich füttern“ gibt ausserordenlich gute Ratschläge. Auch wenn Draculas Nieren angeschlagen sind und dies der Beginn einer CNI sein sollte, so bin ich doch etwas zuversichtlicher, kann mit selektiver Fütterung und mit Renalzin Gegensteuer geben und so die Krankheit – wenn auch nicht heilen – so doch deren Verlauf verzögern.
Dir wünsche ich noch recht viel Befriedigung und Anerkennung für Deine Bemühungen für unsere vierbeinigen Freunde und grüsse Dich herzlich
Max Wyser
Rte de Glion 102
CH-1823 Glion
Schweiz
Danke Max, und alle Gute für deinen Kater!