Foto: Eginolf
Da ich mich auch für Geschichte interessiere (besonders im Zusammenhang mit Tieren) weiß ich, dass biologische Waffen (in dem Fall rede ich von Tieren und Menschen) aufgrund ihrer verheerenden Wirkung auf Menschen, weltweit gefürchtet sind und ihr Einsatz geächtet wird.
Ihr werdet es nicht glauben, aber dabei wurden derartige Kampfstoffe bereits vor 3.300 Jahren im Mittleren Osten eingesetzt! Zum Beispiel die Hethiter – ein Volk das im Großraum der heutigen Türkei und Syrien lebte – trieben mit Hasenpest verseuchte Schafböcke zu ihren Feinden. Die hoch ansteckende Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar und löst unterschiedliche Krankheitsbilder aus, die unter Umständen auch tödlich sein können.
Vor 2.200 Jahren vergifteten Römer, Griechen und Perser die Brunnen mit verwesten Leichen und unterbanden dadurch die Wasserversorgung ihrer Feinde. 1346 schließlich katapultierten Tataren Dutzende Pesttote über die Stadtmauern der belagerten Stadt Kefe und zwangen die Verteidiger so zur Kapitulation.
Erstaunlich, oder?
Lieben Grüß,
Anika
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Wirklich interessant. Zum Glück sind diese Zeiten bei uns zumindest vorbei.
Und auch diese Beispiele zeigen, dass der Mensch nach so vielen Jahren „Zivilisation“ nicht viel gelernt hat. Tiere werden nach wie vor gefoltert und Kriege werden auch noch immer geführt. Eigentlich traurig.
Na ja, Kati, Gott sei Dank nicht bei uns in Europa – so wie Daniel das schon richtig bemerkt hat