Aktuelle Empfehlungen zum Schutz vor Würmer

Foto: Hape_Gera

Heute habe ich eine aktuelle Broschüre von ESCCAP bekommen, wo es um aktuelle Empfehlungen zum Thema Schutz vor Würmer für Hunde und Katzen geht. Daher möchte ich euch hier ein paar wichtige Punkte zitieren.

  • Für Hunde und Katzen, die regelmäßig unbeaufsichtigten Freilauf haben, zur Jagt geführt werden, wilde Nagetiere oder Aas fressen, ist eine monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen (z.B. mit Drontal Plus Tabletten).
  • In Einzelfällen kann auch eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein (z.B. bei hohem Ansteckungsrisiko und engem Kontakt des Tieres mit Kleinkinder), da damit ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier, an denen sich auch Menschen anstecken können, weitgehend ausgeschlossen wird.
  • Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Lunge erhalten, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Min., Kerntemperatur 65 °C) oder gefroren (1 Wo., -17 bis -20 °C) wurde, sollten alle 6 Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden.
  • Hundewelpen werden im Alter von 2 Wochen, Katzenwelpen im Alter von 3 Wochen gegen Spulwürmer behandelt. Anschließend wird in 2-wöchigen Abständen bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch entwurmt.
  • Trächtige Hündinnen können um den 50. Tag der Trächtigkeit gegen Spulwürmer behandelt werden, um eine Ansteckung der Welpen im Mutterleib zu verhindern.

Alternativ zur Entwurmung können Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Wichtig ist, dass die Kotuntersuchungen regelmäßig (genauso oft wie die empfohlenen Entwurmungen) durchgeführt werden und die zu untersuchende Kotprobe mindestens 4 Gramm umfasst und über 3 Tage hinweg gesammelt wird.

Schönen Freitag noch,

Anika

2 Antworten

  1. ganz schön viel Arbeit. Wenn ich überlege, wie oft man die Tiere entwürmen soll, tun mir alle Straßenhunde + -katzen, die ich aus den südlichen Urlaubsorten kenne, leid :(

  2. Nein, nein… Es klingt zwar nach viel Arbeit, ist das aber nicht! Glaub mir, nach ein paar Male wird es zu Routine, eine Tablette dem Tier zu geben/Spot On auf Nacken des Tieres zu tropfen dauert nicht einmal eine Minute…

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