Katze oder Kater?

Foto: Smokebook

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum viele Menschen eher einem Kater als zu einer Katze tendieren. Denn zwischen Katze und Kater gibt es, was die Haltungsbedingungen betrifft, keine wesentlichen Unterschiede, wenn sie kastriert sind. Sie werden beide recht zahme Hausgenossen.

Wer sich jedoch für einen unkastrierten Kater entscheidet, sollte wissen und akzeptieren, dass dieser ab dem 6. Lebensmonat markiert – und der dabei in Wohnung oder Garten verspritzte Urin, beißend riechen kann. Er kann auch nicht dazu erzogen werden, nur bestimmte Bereiche zu markieren. Er begrenzt damit sein Revier, um Besitzansprüche anzumelden.

Auch sein Freiheitsdrang hat schon so manche Nachtruhe gestört. Stundenlanges Klagen vor der Haustür oder dem Fenster, sind nämlich keine Seltenheit: seine Natur verlangt, dass er ins Freie drängt, um sich mit anderen Männchen zu messen und sich den Weibchen zu nähern.

Bei unkastrierten Weibchen dürfte klar sein, dass sie irgendwann Junge gebären werden, falls ihr sie nicht ab dem 9. Lebensmonat von den Männchen fernhält.

Doch auch ohne direkten Kontakt zum männlichen Geschlecht, kann die rollige Katze zum Problem werden. Ihr sehnsüchtiges Klagen und Miauen nach einem Kater kann lange andauern – ja, manche Katzen werden sogar dauerrollig. In diesem Fall hilft nur eine Kastration oder die Erfüllung des Katzenwunsches.

Als Entscheidung können die folgenden Sichtpunkte dienen:

  • Ein Kater ist wilder, vor allem beim Spiel und bei der Jagt;
  • Ein Kater wird größer als eine weibliche Katze;
  • Ein kastrierter Kater ist viel anhänglicher als ein weibliches Tier;
  • Ein kastrierter Kater akzeptiert Mitkatzen leichter und behandelt sie freundlicher als ein Weibchen.

Eine leichte Entscheidung zwischen Katze und Kater

wünscht euch

Anika

Eine Antwort

  1. [...] Juli 15, 2008 von cattac Link zum Artikel bei 1fachtiere: 1fachtiere: Katze oder Kater? [...]

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