Wissenswertes über Papageien

papageien Foto: Hallenser

Papageien und Wellensittiche werden in vielen Haushalten gehalten – beliebt sind sie vor allem wegen ihrer hohen Intelligenz und ihrer Fähigkeit zu sprechen.

Neuere Forschungen zeigen sogar, dass Papageien nicht nur “nachplappern”, sondern auch bedeutungsbezogen sprechen können. Am begabtesten sind dabei die Amazonen, die Aras aus Südamerika, australische Kakadus und der Graupapagei.

Doch oft werden die Vögel gekauft, ohne wirklich zu wissen, dass man sich lebenslang mit dem Tier bindet und was einem erwartet. Z.B. können Aras ohne Probleme 60 bis 80 Jahre alt werden. Sie können ebenfalls sehr laut sein. Dies ist auch der häufigste Grund, warum sich viele Menschen wieder von ihrem Ara trennen müssen, da sich Nachbarn von der lauten durchdringenden Stimme eines Aras gestört fühlen. Ein weiteres Kriterium ist das Platzangebot.

Aras benötigen einen sehr großen Käfig und täglich sehr viel Freiflug. Auch die Anschaffung eines bzw. zwei Aras ist eine kostspielige Angelegenheit. Zum hohen Papageienpreis kommen noch die Kosten für einen sehr großen Käfig, viel Spielzeug und möglicherweise noch einen Freisitz.

Außer Aras können auch Amazonen, Graupapageien, Molukkenkakadus über 60 Jahre alt werden! Da sollte man sich vielleicht doch überlegen und einen Wellensittich zu sich nehmen – seine durchschnittliche Lebensdauer ist 6 Jahre.

Infektionen und Parasiten gehören genauso zum Leben mancher Papageien. Zum Beispiel können sie von Kokzidien oder Toxoplasmen befallen sein, was eine Gefahr für schwangere Frauen bedeuten kann. In dem Fall sollte man am besten VOR der Schwangerschaft Vorkehrungen treffen, z.B. Vögel mit Baycox 2,5 % behandeln lassen (oral, 0,4 ml/kg pro Tag, min. 2 Tage anwenden).

Mehr über Gesundheit der Papageien könnt ihr z.B. auf papageienatrium.de nachlesen.

Liebe Grüße,

eure Anika

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