Wenn ein Hund beißt

hund beisst Foto: Volkswille_eu

Manche Hunde sehen gefährlich aus und sind Lämmerschwänzchen. Andere wirken harmlos und beißen zu. Oft haben Menschen durch falsches oder fahrlässiges Verhalten den Biss provoziert – aber natürlich gibt es auch Missverständnisse zwischen Hund und Mensch.

Wichtig: Jeder Hundebiss muss in Österreich polizeilich angezeigt werden, rund 3000 Verletzungen durch Hunde werden jährlich in Österreichs Spitälern behandelt, viele davon sind zum Glück harmlos.

Außerhalb der markierten Zonen, wo Hunde frei laufen dürfen, muss ein Hund entweder einen Beißkorb tragen und/oder an der Leine geführt werden. Doch damit lassen sich keineswegs alle Beißverletzungen verhindern: Häufig ereignen sich diese im privaten Bereich.

Ich finde die beste Art, Beißverletzungen durch Hunde vorzubeugen, ist Menschen und Hunde möglichst früh aneinander zu gewöhnen: Schon ein Kind sollte die Körpersprache eines Hundes verstehen lernen und der Welpe sollte möglichst früh Kontakt zu anderen Menschen aller Altersstufen haben.

Ein gut sozialisierter Hund wird nicht zuschnappen, ein hundeerfahrener Mensch wird sein bellendes oder auch schwanzwedelndes Gegenüber richtig einschätzen können. Gegenseitiges Verstehen verhindert Konflikte – auch solche mit dem “besten Freund des Menschen”.

Schöne Sonntagsgrüße,

Anika

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Quelle: Leben mit Hund, Katz & Co

4 Antworten

  1. Man kann sicher als Halter sehr viel richtig oder falsch bei der Aufzucht machen. Dennoch, aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, dass man auch “Pech haben kann” und einen Hund bekommen kann, der von der Veranlagung her zB ein äußerst nervöses Temperament hat oder einfach ein sehr grantiger Typ ist.

  2. Es stimmt schon, peterne – danke für den Hinweis, daran habe ich nicht gedacht!

  3. Zum Glück haben wir einen lieben Welpen bekommen. Wir arbeiten aber sehr viel daran, ihn während seiner Sozialisierungsphase mit allem vertraut zu machen. Da wir bemerkt haben, dass unser Hund sich im Menschengetümmel ein bisschen unwohl und verängstigt fühlt, werden wir nun öfters ins Stadtzentrum gehen.

  4. Hm, ich habe zwar keine Erfahrung mit veränstigte Hunde, aber ich würde sagen – langsam angehen.. Der Hund ist noch jung (deinem Blog nach), die Umgebung für ihn ist neu…. und dann noch ständig im Menschengetrümmel geführt zu werden, obwohl er sich dort unwohl fühlt – vielleicht ist das doch ein bisschen zu viel für ihn…

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