Ich finde Frettchen sind total süß und niedlich, nun bis dato wusste ich nicht viel über die Tierchen. Jetzt hat meine Freundin ein Frettchen für die Osterzeit von ihren Nachbarn zu sich genommen und selbstverständlich wollen wir jetzt mehr über das Haustier Frettchen wissen.
Als Heimtiere haben Frettchen die Herzen der Tierfreunde seit noch nicht allzu langer Zeit erobert. Das neue Haustier ist an unseren Alltag und unsere Lebensumstände noch kaum angepasst. Deshalb müssen Frettchenhalter ihren Alltag und ihre Lebensumstände an die Bedürfnisse ihres Heimtieres anpassen.
Man muss sich dessen bewusst sein – und zwar vor der Anschaffung eines Hausmarders – Frettchen zählen leider zu jenen Heimtieren, die besonders oft schon nach kurzer Zeit wieder abgegeben werden, weil ihre Halter mit den hyperaktiven, eigenständigen Persönlichkeiten einfach überfordert sind. Ich kann mir vorstellen, dass während der ersten Tage noch vielleicht gelacht wird, wenn Frettchen die Zimmerpflanzen ausgräbt oder den Bio-Mülleimer durchsucht. Ist ja lustig, wenn man abends nach der Arbeit heimkommt und es herrscht so richtig Leben im Haus.
Allerdings kennen Frettchen keine “Sperrstunde” - sie sind noch munter, wenn ihre Besitzer schon erschöpft ruhen, und das jeden Abend, jede Nacht. Sein hoher Aktivitätspegel ist der “Normalzustand”: Ein Frettchen ist nicht etwa “hyperaktiv”, sondern gerade eben so aktiv, wie ein kleiner Marder in freier Wildbahn sein muss, um zu überleben. Ein Frettchen bremst sich auch nicht mit der Zeit ein – er ist und bleibt sehr aktiv, besonders nachts (Frettchen`s Lebensdauer ist 8 -10 Jahre)!
Damit der Text nicht zu lang wird, mache ich heute hier Schluss – und schreibe in meinem nächsten Beitrag (dieser Woche noch) über die Gesundheit eines Frettchens.
Bis bald,
Anika
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Ich muss ja gestehen, ich muss jedes Mal schmunzeln wenn ich auf der Straße ein Frettchen sehe, das mit Leine spazieren geführt wird – das schaut wirklich lieb aus, aber da merkt man dann schon wie aktiv die Tierchen sind – das wird sicher mit der Zeit auch anstrengend kann ich mir vorstellen und unterfordern will man sie ja auch nicht. Aber in der Nacht halt schlafen…..
Was ich auch gehört habe- Frettchen sollen sehr stinken, keine Ahnung ob das stimmt, aber es gbit auch Leute die ihren Frettchen die Stinkdrüsen entfernen lassen. Das würd ich mich aber auch nicht traun, wer weiß was das für Auswirkungen hat.
Na ja…Frettchen sind Marder und der Eigengeruch spielt bei dieser Tierfamilie eine besonders große Rolle. Nicht von ungefähr zählt auch das nordamerikanische Stinktier zu den Mardearten. Vor allem männliche Frettchen verströmen einen süßlich strengen Duft, am stärksten zwischen März und August.
Früher hat man ihnen mittels Operation die Duftdrüsen entfernt, soviel ich weiss nach dem neuen Tierschutzgesetzt ist diese Verstümmelung verbotten. Wer ein Frettchen nicht riechen kann, soll sich eben keines anschaffen..
Stimmt, diese Frettchen an der Leine habe ich auch schon öfters gesehen und mich sehr amüsiert.
Aber je mehr ich hier lese, desto weniger glaube ich, dass ich für ein Frettchen als halter geeignet wäre.
Diese eben-nicht-Hyperaktivität war mich gar nicht bewusst.
Dass sie nachts stark aktiv sind kann auch sehr störend sein, zumindest wenn man nicht genug Platz und Wände zwischen die Frettchen und das Schlafzimmer bringt.
Und der Eigengeruch? Noch mehr ein Argument dafür, die Tiere nicht in kleinen Wohnungen zu halten, oder?
In der kleinen Wohnung sowieso – ausser man so stark die Tiere liebt, mit Eigengeruch einverstanden ist und kann schlafen, auch wenn Frettchen z.B. die ganze Nacht ein Ball durch das Zimmer jagt…
Ich finde bei Frettchen gilt vor allem die Devise, nur süß finden richt nicht! Weil niedlich sind sie ja, aber so ziemlich das anstrengendste Haustier überhaupt kann ich mir vorstellen. Und die Tierchen sind ja arm, wenn sie am Anfang Aufmerksam bekommen und dann links liegen gelassen werden!
Ich denke, gut dass die Menschen so unterschiedlich sind und jeder, was Haustiere betrifft, eigene Vorliebe hat.. Bei Frettchen sehe ich das Problem, dass viele sich nicht im Klaren, was für Tier sie sich beschaffen. Über Katzen/Hunde/Sittiche hat man eine Vorstellung, aber über Frettchen.. Na ja, ich hoffe einem oder anderem Unentschlossenem wird mein Beitrag bei der Entscheidung helfen
Ich selbst habe auch ein Frettchen, der kleine ist jetzt fast 2 Jahre alt. Das alle Frettchen nachts besonders aktiv sind kann ich nicht bestätigen, meines schläft nachts ganz friedlich in seinem Häuschen und auch tagsüber schläft er viel -besonders gern ausserhalb des Käfigs- aber ansonsten will er gerne Spielen und das hat sich in den 2 Jahren auch kaum geändert!
… man kann sich auch mit ihm vor den Fernseher setzen und einfach mit ihm kuscheln, aber eben nur, wenn er auch gerade kuscheln will.
Nach der Kastration allerdings wurde er seeehr scheu und selbst vor mir hatte er Angst. Es hat ungefähr 1 Jahr gedauert bis er wieder so lebendig war wie früher.
Manchmal geht es mir auf die Nerven, dass er so viel spielen will, ich bin 14 und will deshalb viel mit Freunden unternehmen oder einfach nur TV schaun, aber mit meinem kleinen Rocky ist das alles nicht so leicht! Mein Glück ist nur, dass er sich teilweise auch allein beschäftigen kann und meine Mutter auch mal mit ihm spielt.
Auf der anderen Seite ist es einfach wunderschön zu wissen, dass er immer für einen da ist und die kleinen Racker sind suuper verschmust, besonders wenn sie noch halb verschlafen sind
Diese kleinen Tiere sind super anhänglich und er läuft mir teilweise überall hinterher, er schleckt mich von oben bis unten ab, wuschelt mir in den Haaren rum oder keckert mich einfach an (keckern ist der laut, den sie von sich geben, wie das miauen einer Katze).
Aber sie sind Jäger und beisen auch schon mal zu -nätürlich nicht aus bosheit, sonder aus reinem Spieltrieb- daher ist es wichtig das Tier regelmäßig gegen Kranktheiten, z.B. Tollwut Impfen zu lassen.
Ausserdem brauchen Frettchen viel zuneigung, ausreichend Platz zum rumtoben und genügen Versteckmöglichkeiten.
Der Eigengeruch ist schon da, mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aber die Möbel (besonders Sessel etc.) nehmen den Geruch mit der Zeit auf.
Na, interesse an den kleinen Räubern bekommen?
Klingt fast schon wie eine Katze (verschmust, kuscheln nur wenn das Tier will … ) Nur halt viel lebendiger, viel aktiver – aber gerade für junge Leute wie dich passen solche Tierchen, denkst du nicht? Ich bin schon über 25, und für mich persönlich wäre so ein aktives Tier ein bisschen too much, besonders das mit von unten bis oben abschlecken und öfters mit dem Tier spielen.. .. Ich lächele zwar jetzt und finde es echt total süss. Aber auf dauer – ich weiss nicht, Frettchen sind mir auch zu exotisch, ich hätte dann doch lieber einen “gewöhnlichen” Haustier (Katze, Hund…)
Ja, und vielen Dank für deinen langen Kommentar!!
Anika