Katzen und Passivrauchen

Foto: Kakmilubim

Schadet Passivrauchen der Gesundheit von Katzen? Ja, und wie! Katzen, die nie an die frische Luft kommen, werden sogar um ein Vielfaches stärker geschädigt als die im selben Haushalt lebenden Menschen. Der Rauch dringt nicht nur in ihre Atemwege, sondern bei der Fellpflege müssen sie Teer, Nikotin und all die anderen Giftstoffe, die sich darauf absetzen, auch noch schlucken. Entsprechende Krebserkrankungen bleiben nicht aus – das bewies auch ein Forscher-Team der Universität in Cambridge (USA) bei einer Untersuchung mit 180 Katzen.  Die Studie ergab, dass die Rauchbelastung das Risiko von Lymphomknotenkrebs erhöht, und zwar bis auf das Vierfache (!!).

Doch man kann auch als Raucher einiges tun, damit die Katze nicht mitrauchen muss: Zum Beispiel auf den Balkon gehen, immer gut lüften  oder nur in einem Zimmer rauchen, das die Katze nicht betreten darf. Bei Freigängern ist das Problem nicht so gravierend. Manche Katzen verschwinden auch einfach ins Freie, sobald jemand in der Wohnung eine Zigarette ansteckt.

Gruß,

Anika

Was hilft einer nierenkranken Katze?

Foto: Alterednate

Katzen, die an einer chronischen Nierenerkrankung leiden, zeigen oft Symptome wie erhöhtes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Da sich aber die Erkrankung schleichend entwickelt, zeigen sich diese Symptome und die erhöhten Blutwerte erst, wenn schon mehr als 70% des Nierengewebes geschädigt ist: Typisch sind erhöhte Harnstoff- und Creatininwerte und ein hoher Phosphorspiegel im Blut. Wenn ein Tier jedoch an einer chronischen Nierenerkrankung leidet, verliert die Niere die Fähigkeit, Abfallprodukte auszuscheiden, diese reichern sich im Blut an und führen zu einer Vergiftung.

Umgekehrt kommt es zur krankhaften Eiweißausscheidung mit dem Harn, weshalb die Tiere abmagern. Da der hohe Phosphorgehalt im Blut noch mehr Nierengewebe zerstören würde, ist es wichtig, die weitere Phosphoraufnahme zu verhindern.

Es gibt ein Produkt – ein Futterzusatz – worüber ich bis jetzt nur positive Berichte in Foren gelesen habe und schon vielen Katzen zu Gute gekommen ist: Renalzin. Es enthält Lantharenol, welche Phosphor aus der Nahrung bereits im Darm der Katze bindet. Der gebundene Phosphor wird dann mit dem Kot ausgeschieden.

Renalzin enthält zusätzlich  Kaolin und Antioxidans Vitamin E. Kaolin entlastet die Nieren durch Entgiftung des Körpers, indem es harnpflichtige Gifte und Abbauprodukte bindet und ebenfalls mit dem Kot ausscheidet.

Renalzin ist flüssig und wird einfach auf das Futter getropft oder daruntergemischt. Es ist geschmackfrei und wird angeblich auch von sehr heiklen Katzen toleriert.

Schöne Novembergrüße,

Anika

Quelle: Wiener Bezirkblatt

Warum Katzen miauen

Katzen miauen nicht einfach so. Sie miauen, um sich mit den Menschen zu unterhalten. Erwachsene Katzen verständigen sich untereinander weitgehend durch Mimik, Körper- und Augensprache – das ist für Menschen zu schwierig. Nur Katzenkinder und ihre Mutter miauen. Das Miau einer ausgewachsenen Hauskatze gilt dagegen stets dem Menschen, dessen Kommunikationsform sie sich anzupassen versucht, wenn auch manche Forscher die Ansicht vertreten, dass es sich um die Fortführung der Babysprache des ewigen Kindes handele.

Egal, welcher Erklärung man den Vorzug gibt, fest steht, dass das Miauen einer erwachsenen Katze stets eine Mitteilung an den Menschen ist, die er beachten sollte.

HIER findet ihr eine tolle Webseite, wo jeder Katzenbesitzer die Stimme seiner eigenen Katze aufnehmen und reinstellen bzw. andere  Katzenstimmen anhören kann (mit einer „Übersetzung“ dazu)!

Gruß,

Anika

Quelle: Buch 232 Mal Katze

Wie viele Nüsse kann ein Hamster futtern?

Hamster und ihre Backentaschen sind eine faszinierende Erfindung der Natur. „Hammy“ zeigt vor, wie viele Nüsse er darin unterbringen kann (ich war überrascht!)

Können Katzen Würmer haben?

Foto: Hulpy

„Können Katzen Würmer haben?“ – mit dieser Frage kommen viele per Google-Suche auf meinen Blog. In meinen früheren Beiträgen bin ich immer davon ausgegangen, dass man die Antwort weiß, aber offensichtlich ist es nicht so. Die Antworte lautet: Ja, Katzen können Würmer haben! Besonders Freigänger, die gern einen Nager erbeuten, können von Würmern befallen sein. Es handelt sich dabei meist um Bandwürmer (dagegen sollten laut diversen Erfahrungsberichten relativ verlässlich Profender und Milbemax wirken). Aber es können auch Spulwürmer, Hakenwürmer oder – sehr selten – der Fuchsbandwurm auftreten.

Katzenflöhe übertragen den Gurkenkernbandwurm. Daher sollte sich an eine Flohbehandlung stets eine Wurmkur anschließen. Manche dieser Parasiten sind mit bloßem Auge sichtbar; im Kot oder am After sind die Glieder von Katzen- und Gurkenbandwurm als reiskornähnliche Teile zu erkennen. Auch Spulwürmer werden manchmal ausgeschieden, manchmal erbrochen.

Jungkatzen infizieren sich mit Würmern häufig bereits bei ihrer Mutter, da die Larven sich in den Milchdrüsen festsetzen.

Geringer Wurmbefall macht sich bei gesunden erwachsenen Katzen selten bemerkbar. Bei starker Belastung können Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust oder ein geblähter Bauch auftreten.

Herbstliche Grüße,

Anika

 

2. Blog-Geburtstag

„1fach Tiere“ feiert Geburtstag. Zwei Jahre sind es nun schon (oder erst?), in denen diese Seite mit Leben gefüllt wird!

Ein großes Dankeschön geht natürlich wieder einmal zuallererst an meine Leser und meine Kommentatoren. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ohne die Debatten hier auf diesem Blog würde das Ganze nicht mal halb so viel Spaß machen.

Ein bisschen Statistik gefällig?

2GB

Und in Zukunft? Ich habe vor, weiterzumachen. Für mich, für euch.

Liebe Grüße,

Anika