Wissenswertes über Degus

degu Foto: Lastaii

Der Degu kommt aus Südamerika, er bewohnt Chiles Küstenregionen und die Andengebiete bis 1200 Meter. Degus sind mit den Meerschweinchen verwandt, aber weit weniger domestiziert als diese. Sie sind sehr flink, können auch gut springen und klettern. Degus sind extrem aktiv und bieten einem interessierten Beobachter jede Menge Erlebnisse. Sie sind keine Tiere zum Kuscheln!!

Es wird empfohlen, Degus in geräumigen Käfigen oder Glas-Terrarien mit Schiebetüren an der Vorderfront zu halten (Mindestmaße 100 x 100 Zentimeter), die mit Steinen und Ästen abwachslungsreich eingerichtet sind.

Da die flinken Nager sehr sozial sind, ist Gruppenhaltung Pflicht. Sowohl Weibchengruppen als auch solche aus männlichen Tieren sind Möglich, Streitereien kann es aber in beiden geben.

Bei der Ernährung muss beachtet werden, dass die Tiere neben der Hauptnahrung Heu nur Grünfutter und Gemüse, aber kein Obst bekommen sollten. Zucker macht sie krank und auch Nüsse sind zu üppig.

Wichtig: Die lustige Quaste am Ende des Degu-Schwanzes kann schon verführen, sie am Schwanz zu heben; außerdem lassen sich die flinken Tiere nur schwer einfangen - am Schwanz darf man sie aber nie und nimmer packen, er könnte abreißen!!

Schönen Freitag noch,

Anika

Border-Collie Sweepea hält Weltrekorde (Video)

Sweepea ist eine Nummer für sich: der äußerst intelligente Border-Collie hält sogar Weltrekorde! Das tierische Talent springt Seil und balanciert seelenruhig Wassergläser auf der Schnauze. Trainer Alex ist zurecht stolz auf seinen gelehrigen Vierbeiner.

Kurioses: Pinguin-Entführung aus dem Kölner Zoo

Pinguine Köln Foto: paperless_group

Manchmal denke ich, dass ich bereits so viele Geschichten über Tiere kenne bzw. gehört oder gelesen habe, dass mich nichts mehr überraschen kann. Und dennoch werde ich immer wieder überrascht! Wie zum Beispiel heute, als ich  ich in einer Zeitung (Online-Artikel) gelesen habe, dass bei der Klassenfahrt einer Grundschule ein Schüler einen Pinguin aus dem Kölner Zoo entführt hat!  Der Klassenlehrer, der die Klasse als Fachreferent begleitete, berichtete der Zeitung, es sei ihm aufgefallen, dass ein Schüler auf der Rückfahrt mit einer durchnässten Hose im Bus gesessen sei. Zunächst dachte er, dass sich der Bub in die Hosen gemacht habe… Auf Drängen der Mitschüler hat der Schüler jedoch einen kleinen, tropfenden Pinguin aus dem Rucksack gezogen, den er auf dem Schoß gehalten habe.

Der Bus ist sofort umgekehrt und hat das Tier unversehrt wieder zurück in den Kölner Zoo gebracht. Dort wollte man auf Anfrage der Zeitung am Freitag von einer Entführung allerdings gar nichts bemerkt haben.

Na ja, was sagt man dazu… Klar, ist es bedenklich und konnte für den Pinguin schlimm enden. Aber ich finde das gleichzeitig irgendwie lustig. Vielleicht hat der Junge zu oft “Happy feet” angeschaut und wollte den Pinguin einfach retten :-) Ich hoffe nur, dass es für den Buben nicht allzu schwere Konsequenzen haben wird! Es gibt VIEL Schlimmeres!

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Wer mehr über Pinguine im allgemeinen erfahren möchte, ihre Lebensart, Lebensdauer, Ernährung usw., der kann das hier auf Anjas Pinguin-Homepage tun, eine sehr liebevoll gestaltete und informative Internetseite!

Gruß,

Anika

Kann eine Katze Gedanken lesen?

katze denkt Foto: Kevin

Na ja, die strengen Naturwissenschaftler sind der Ansicht: Katzen können nicht denken, nicht lesen und erst recht keine Gedanken.  

“Ja, ja”, denkt der Katzenhalter, der weiß, dass im Köpfchen seiner Katze sehr wohl Gedanken kreisen wie “Wenn ich jetzt Radau mache, wachen die auf und füttern mich” etc. Ob sie dann in deutsch, in französisch oder kätzisch denkt, spielt keine Rolle. Ein zielgerichtetes, absichtsvolles Verhalten setzt immer einen entsprechenden Denkprozess voraus. Und wer würde behaupten, dass eine Katze, die vor der Tür sitzt und lauthals hinausgelassen werden möchte, nur zufällig vorbeikam und aus Versehen miaut und das auch noch so laut, dass sogar ein Schwerhöriger zur Tür springt, um sie hinauszulassen? ;-)

Katzen hören, riechen, sehen und fühlen einfach alles meist besser als wir. Sie haben von Natur aus sehr viel schärfere Sinne und nehmen alle Signale auf, die wir aussenden. Sie können auch kleinste Nuancen, die uns Menschen nicht einmal auffallen, wahrnehmen und interpretieren. Und ohne ein Gehirn, das diese Wahrnehmungen verarbeiten und zu einem Gesamteindruck verknüpfen kann, wären diese Super-Sinnesleistungen zu nichts nütze. Da muss es nicht wundern, wenn eine Katze, die schon einige Jahre an der Seite ihres Halters lebt, in ihm liest, wie in einem offenen Buch!

Liebe Grüße,

Anika

Sind Katzen im Bett unhygienisch?

Vier Uhr morgens macht es plumps und ein nasser Sack von Katze landet auf der Satin-Bettwäsche, trampelt sich am Fußende eine hübsch mit Pfotentappern verzierte Kuhle, leckt sich ein bisschen, rollt sich ein und schläft. Hygienisch ist dies rein zufällig nicht, angenehm ist es auch nicht, aber “was soll’s!” denken viele und legen eine Katzendecke übers Plumeau.

Wenn sich jedoch mitgebrachte Zecken auf Wanderschaft machen, um vielleicht etwas besseres zu finden als eine Katze, während sich diese in aller Ruhe ihre Flohstiche leckt, dann ist es höchste Zeit, zu entflohen, Zeckenschutz aufzutragen und vermutlich auch ein Mittel gegen alle denkbaren Würmer zu geben. Gegen Flöhe gibt es unterschiedliche Tierarzneimittel (z.B. Advantage oder Frontline), die man in den Nacken eintropft, sowie Pasten und Tabletten gegen Würmer (Mehr darüber im Beitrag: Ein Floh kommt selten allein).

Nach der Anwendung muss man die Katze säubern und ausbürsten. Wenn die ganze Chemie mitsamt dem Ungeziefer aus dem Fell verschwunden ist, dann darf die Katze am nächsten Abend wieder mit ins Bett. Bei Flohbefall müssen Bett und vielleicht sogar die ganze Wohnung mit entfloht werden.

Schöne Grüße,

eure Anika

Müssen Tiere Zähne putzen?

katze zähneFoto: Warmack

Mundgeruch bei einem Tier… Wisst ihr warum er entsteht? Nein, nicht vom Fressen. Es ist ein erstes Anzeichen von Zahnproblemen! Viele Katzen oder Hunde leiden an vermehrter Zahnsteinbildung, auch junge Tiere können betroffen sein. Der Zahnstein muss regelmäßig entfernt werden: Schmerzhafte Zahnschäden und Zahnfleischentzündungen sind sonst die Folge.

Am schonendsten erfolgt die Entfernung mit Ultraschall, dabei ist eine Narkose erforderlich… Wichtig zu beachten ist, dass dies bei älteren Tieren zum Problem werden kann!! Deshalb sollte man bereits bei jüngeren Tieren auf regelmäßige Zahnpflege achten. Wird ein Tier für eine Operation narkotisiert, sollten die Zähne auch gleich gereinigt werden.

Manche raten zum “Zähneputzen“. Bei geduldigen Hunden mag das möglich sein, bei Katzen kann ich mir das nicht vorstellen. Harte Zusatz-Futtermittel bei Katzen und Kauknochen bei Hunden können den Zahnstein etwas reduzieren. Mittlerweile werden auch spezielle “Zahnpflege-Leckerlis” angeboten. Um die professionelle und regelmäßige Zahnpflege durch den Tierarzt kommt man bei Haustieren, die zu Zahnstein neigen, allerdings nicht herum!

Bei Kaninchen und Nagern wachsen die Zähne ständig. Bestehen Kiefer- und Bissfehlstellungen, kann es zu sehr schmerzhaften Problemen kommen. Die regelmäßige Bisskontrolle durch den Tierarzt ist deshalb “Pflicht” - gegebenenfalls müssen die Zähne abgezwickt oder abgeschliffen werden. Auf jeden Fall sollten Kaninchen und Nager genug Material erhalten, an dem sie ihre Zähne richtig abnützen können.

Übrigens: Bei Futterverweigerung immer auch an Zahnprobleme denken!

Schöne Frühlingsgrüße,

Anika

Hunde als Co-Therapeuten

Hund und Mädchen Foto: Onsche

Ich habe heute einen interessanten Artikel in einer Zeitschrift für Psychologie gelesen, in welcher es um Hunde als Heiler geht. In vielen Krankenhäusern, Alters- und Kinderheimen werden viel öfter Hunde als Therapiehilfe eingesetzt als andere Tiere. Warum denn nicht Katzen oder Hamster & Co?

Ganz einfach. Katzen haben den Nachteil, dass viele Menschen allergisch auf sie reagieren. Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen sind zwar putzig, haben aber die Angewohnheit, Computerleitungen anzufressen. Hunde sind zutraulicher und lassen es sich auch mal gefallen, wenn man sie gegen die Fellrichtung streichelt oder ungestüm umarmt.

Was genau bewirkt ein Hund bei Patienten? Eine Erfahrung aus einer Psychiatriestation: ”Viele warten schon morgens auf den Hund. Manche reden mit ihm, singen ihm etwas vor, vertrauen sich ihm regelrecht an. Ein Hund hört immer zu, und hält gleichzeitig absolute Schweigepflicht. Auf manche Patienten hatte er eine derart beruhigende Wirkung, dass man die Bedarfsmedikation absetzen konnte.”

Manchmal bewirkt die Anwesenheit eines Hundes sogar bei Menschen, die nur schwer auf Therapien ansprechen, spürbare Veränderungen. Warum? Es könnte an alten Verankerungen liegen. Viele Menschen hatten in ihrer Kindheit Kontakt zu Tieren. Bei einem kranken Mensch findet über das Tier eine Art Wiedererleben der Kindheit statt, einer Zeit, als die Welt meist noch in Ordnung war.

Das tolle finde ich dabei, dass solche Hunde gern als Therapeuten “arbeiten” und sich auf die “Arbeit” freuen!

Grüße,

Anika

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Info: Zeitschrift Psychologie heute

Überblick über die Chinchillawelt

chinchilla Foto: Snapper

Mit ihren riesigen Augen und Ohren, den winzigen Vorderpfötchen, den hinteren Springbeinen und dem langen Schwanz, sehen Chinchillas wie die Erfindung eines Comic-Zeichners aus, denkt ihr nicht so? ;-) Kein Wunder, dass vor allem Mädchen oft Hals über Kopf ihr Herz an diese Tiere verlieren. Die Haltung von Chinchillas ist aber alles andere als einfach.

Die Grundnahrung der Tiere ist Heu bzw. gepresstes Grünfutter in Pelletform. Körnerfutter, Getreideflocken, Trockenfrüchte und Grünfutter dürfen nur wenig gegeben werden. Keinesfalls dürfen Chinchillas überernährt werden. Bei zu üppiger Ernährung sind schwere Verdauungsstörungen die Folge, die sogar bis zum Tod führen können.

Um ihre Nagezähne abzunutzen, benötigen sie Obstbaum- oder Weidenzweige.

Der Käfig muss mindestens 120 mal 80 cm Grundfläche und eine Höhe von 100 cm besitzen und zumindest 2 bis 3 Ebenen aufweisen, ein Schlafhäuschen sowie Röhren zum Verstecken und Klettermöglichkeiten sind obligat - ebenso wie täglicher Freilauf. Keinesfalls darf der Käfig im Schlafzimmer untergebracht werden, die Tiere sind während der ganzen Nacht aktiv.

Die durchschnittliche Lebensdauer von Chinchillas beträgt 20 Jahre wobei sie ein Körpergewicht von bis zu 1 kg erreichen können.

Gegen Band- und Saugwürmer können Droncit Tabletten (ca. 1/8 Tablette) Abhilfe verschaffen; gegen Flöhe und Flohlarven - Advantage Spot On (0,1 ml/kg).

Schönen Freitag

wünscht

Anika

Warum leuchten Glühwürmchen?

glühwürmchen Foto: David

Ich weiß nicht wie es euch erging, aber ich habe mich als Kind öfters gefragt: “Warum leuchten Glühwürmchen?” Meine Eltern wussten keine Antwort und somit wurde die Frage nicht mehr gestellt. Nun, nach dem meine Neffen am Wochenenden bei mir waren und wissen wollten, wie klein wohl eine Glühbirne sein muss, damit sie ins Glühwürmchen passe, habe ich schließendlich doch noch nach einer Antwort recherchiert.

Es hat sich folgendes herausgestellt: Am hinteren Ende haben diese Tierchen eine Art Leuchtorgan. Dort wird in einem biochemischen Prozess Energie freigesetzt und als Licht abgegeben, Biolumineszenz nennt man das.

Meist leuchten nur die Weibchen, um in erster Linie Männchen anzulocken aber auch um die Beute zu irritieren und  Warnsignale gegen Feinde zu senden.  Haben sich zwei gefunden, “knipst” das Weibchen das Licht aus. Sie können es ganz bewusst an- und ausmachen, je nachdem ob sie entdeckt werden möchten oder nicht. Klingt irgendwie sehr menschlich, oder? ;-)

Hier könntet ihr noch mehr über Glühwürmchen nachlesen.

Schöne Grüße,

Anika

Katze und Hund: wird unmögliches - möglich?

Hallo Leute,

ich habe zwei Videos auf YouTube gefunden, die eigentlich eine Antwort auf die Frage liefern: ist überhaupt eine Katze-Hund Freundschaft möglich? Auch dann, wenn die Beiden sich bereits beim ersten Treffen als Feinde für immer erklärt haben?

Und das war am zweiten Tag nach dem Kennenlernen: