Grundsätzlich wird sich jeder Hund darüber freuen, seinen zweibeinigen Freund begleiten zu dürfen. Wer regelmäßig viele Kilometer läuft, sollte bedenken, dass nicht jede Rasse für diese körperliche Belastung geeignet ist:
Gut geeignet sind bewegungsfreudige, leicht gebaute mittelgroße bis große Hunde. Beagle oder Setter sind beispielsweise begeisterte Läufer. Sehr schwere, womöglich kurzbeinige Rassen (etwa Basset, Neufundländer) sind als Begleitung beim Laufen nicht geeignet.
Außerdem soll man folgende Punkte beachten:
Man kann den Hund beim Tierarzt untersuchen lassen, ob sein Gesundheitszustand sportliches Laufen zulässt. Fragt den Tierarzt, ob es irgendwelche Einschränkungen für euren Vierbeiner gibt (bei Welpen ab welchem Alter) und wie lange er laufen darf.
Der Hund muss folgsam sein. Er muss auf Zuruf sofort stehen bleiben und darf keinesfalls ohne eure Erlaubnis die Straßenseite wechseln. Klappt das nicht, solltet ihr ihn lieber anleinen.
Im Sommer: Niemals bei großer Hitze laufen! Auf dem heißen Asphalt können die Pfotenballen verbrennen und außerdem besteht die Gefahr eines Hitzschlages.
Achtet auf das Gelände. Scharfe Steine und Glassplitter sind eine ständige Verletzungsgefahr für die Pfoten des Hundes.
Stimmt die Laufgeschwindigkeit auf eurem Vierbeiner ab und rastet zwischendurch.
Die Flohallergie ist die häufigste allergisch bedingte Hauterkrankung beim Hund. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Rasse, sind alle Vierbeiner gleichermaßen davon betroffen.
Vor jedem Saugakt spritzt der Floh Speichel in den Stichkanal, um das Gerinnen des Blutes zu verhindern. Nach einiger Zeit wird der Hund allergisch gegen den Flohspeichel und reagiert mit heftigem Juckreiz, Haarausfall und Ekzemen. Die Hautveränderungen findet man vor allem an der Hinterseite der Oberschenkel, in der Kreuzgegend und um den Nabel. Ist die Allergie einmal ausgebildet, reicht ein einziger Floh in der Woche, um einen erneuten Krankheitsschub auszulösen.
Eine regelmäßige Vorsorge ist hier unumgänglich. Es stehen eine reiche Auswahl von gut verträglichen Präparaten zur Verfügung, die den Floh am Tierkörper vor dem Biss abtöten und solche, die den Entwicklungszyklus des Flohes unterbrechen, so dass ein in der Umgebung abgelegtes Ei nicht mehr entwicklungsfähig ist (z.B. Advantix oder Advantage). Übrigens, die heute noch verbreitete Ansicht, dass Flöhe Winterschlaf machen ist falsch!
Irgendwie ist es verwunderlich, eigentlich sind wir ja heutzutage mehr als überversichert. So kann man sich auf dem Versicherungsmarkt gegen fast jedes Szenario eines halbwegs aufregenden Lebens versichern lassen… Doch im Bereich der Tierversicherungen sieht es immer noch anders aus.
Wer aber jemals mit seinem Tier beim Tierarzt oder gar in einer Tierklinik war weiß, welche Kosten auf den Halter zukommen: Häufig ist Herrchen oder Frauchen auf einem Schlag mehrere hundert Euro los. Doch neuerdings gibt es eine Krankenversicherung für Hund, Katze und andere Haustiere. Welche selbstverständlich monatliche Beiträge verlangt. Lohnt sich für den Halter eine Hundekrankenversicherung, oder ist diese Versicherung rausgeschmissenes Geld?
Eine Krankenversicherung für Haustiere lohnt sich immer dann, wenn sie alt oder anfällig für Krankheiten sind. Jedoch ist vorab zu klären, wann die Krankenversicherung für Hund, Katze oder ein anderes Haustier Kosten übernimmt. Das kann man in Österreich am besten auf der Webseite tierkrankenkasse.net machen.
Um sich schneller über die Kosten einer Tierkrankenversicherung zu informieren, Weiterlesen »
Der größte und stärkste Hund hätte den Job nicht besser erledigen können: Ein furchtloser Stubentiger stellt in diesem Video einen “Einbrecher-Bär”, der es auf Abfälle abgesehen hat. Zwar kommt der Bär mit den Leckereien davon, ist aber sichtlich nach dem furchtlosen Auftritt verunsichert.
Kaninchen sind grundsätzlich nicht aggressiv! Es hat immer einen Grund, wenn ein Kaninchen mit den Vorderpfoten schlägt, beißt oder knurrt. Diese Gründe sind sehr vielseitig:
Aggressionen gegenüber Artgenossen: normal, sofern die richtige Konstellation gewählt ist. Futterneid, jagen und Streit gehört zum Sozialleben der Kaninchen dazu. Zudem werden auch hier Rangordnungen verteidigt oder geändert.
Aggressionen gegenüber Menschen: zeigen sich oft, wenn die Tiere falsch gehalten werden. So zeigen sie ihre Unzufriedenheit insbesondere bei der Einzelhaltung. Dies zeigt sich durch anknurren, brummen und auch beißen. Hier ist es wichtig, die Ursache zu finden, um die Aggressionen zu beheben.
Aggressionen auf Grund von Schmerzen: Kaninchen können nicht sprechen, leiden stumm und ziehen sich zurück oder werden aggressiv, wenn es ihnen nicht gut geht. Sollten euch Verhaltensänderungen bei eurem Tier auffallen, sucht bitte einen Tierarzt auf, um die Ursache zu finden oder Krankheiten ausschließen zu können.
Mütterliche Aggressionen: Kaninchen, die eine Schwangerschaft durchlaufen, neigen oft dazu, aggressiv gegenüber jedem und allem zu werden. Ihr natürlicher Instinkt besteht darin, ihr Nest, ihre Jungen und ihre Umgebung zu beschützen. Lasst das Tier einfach in Ruhe und vermeidet Stress und Hektik.
Aggressionen auf Grund falscher Haltung, Platzmangel und Unterbeschäftigung: Stundenlanges Knabbern an den Käfiggittern, Umschmeißen von Näpfen usw. spiegeln ein unzufriedenes Kaninchen wieder. Kaninchen sind sehr bewegungsfreudige Tiere und brauchen genügend Platz sowie Artgenossen (keine Einzelhaltung bitte!).
Aggressionen beim Hineingreifen in den Käfig: Kaninchen sitzen in ihren Käfigen umgeben von Gitterstäben ohne jede weitere Ausweichmöglichkeit, Schutz von oben oder gar ohne Häuschen. Fasst ihr nun von oben mit der Hand in den Käfig, fühlt sich das Kaninchen bedroht, da dies dem Angriff eines Raubvogels gleicht. Zudem ist es das Revier ihres Kaninchens. Sie wissen, dass sie nicht entkommen können und reagieren mit brummen, knurren oder auch mit beißen.
Hier sind ein paar Fotos von einem süßen, und hoffentlich gar nicht aggressiven Kaninchen :